Gabi Fellner

Ein Leben ohne Flöte ist möglich, aber sinnlos.

Über mich

Das war:

Mein Studium mit Hauptfach Flöte habe ich von 1986 – 1990 an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt absolviert.

Zwischen 1987 und 2010 hatte ich auch immer wieder Gesangsunterricht und war von 1988 bis 2003 Mitglied der Frankfurter Kantorei. Aus dieser Zeit stammt auch meine Reiselust, da ich gemeinsam mit diesem tollen Chor viele spannende und inspirierende Reisen unternommen habe. Noch heute bin ich dem Chor im Gesamten und einigen Mitgliedern im Besonderen herzlich verbunden.

Bereits 1984 habe ich begonnen, an der Musikschule in Langen und privat zu unterrichten. Noch während des Studiums habe mit meinen Schülerinnen, damals noch hauptsächlich Kinder und Jugendliche, Wochenendfreizeiten in umliegende Jugendherbergen unternommen. 1993 habe ich in einem Projektorchester Stefanie Bieber kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb so gut verstanden - was wohl vermutlich den damaligen Dirigenten etwas verzweifeln ließ, da wir gefühlt erinnert die ganze Zeit rumgekichert haben wie Teenager - dass wir noch am selben Abend beschlossen haben, gemeinsam mit unseren Schülerinnen eine Wochenendfreizeit in einer Jugendherberge zu planen (und das dann auch umgehend in die Tat umgesetzt haben).

Eine Zeitlang war ich an den Universitäten in Frankfurt und Gießen als Dozentin beschäftigt.

Von 2001 bis 2011 war ich (Gründungs-)Mitglied der Gruppe „Flötenspektakel“.

Anfang 2000 kam ich in Berührung mit den Atemtypen nach Wilk-Hagena. Bei Charlotte und ihrem Sohn Christian Hagena habe ich die Ausbildung zur Terlusollogin absolviert. Die Atemtypenlehre bildet seitdem eine Grundlage meines Unterrichts.

Und heute?

Unterrichte ich tatsächlich immer noch an der Musikschule Langen. Seit November 2014 bin ich dort angestellt und bringe nicht nur anderen die Flötentöne bei, sondern helfe den Kolleginnen im Büro bei der Organisation .

Zweimal im Jahr halte ich in den Räumlichkeiten der Musikschule im Rahmen der vhs Langen einen Drum Circle ab.

Ebenso leite ich das Holzbläser-Ensemble "Gemischte Hölzer"  an der Musikschule, ein Ensemble für Erwachsene, die gerne gemeinsam Musik machen möchten. Das Niveau halten wir einigermaßen im Rahmen, um auch Neueinsteigerinnen die Möglichkeit zu geben, bei uns mitzuspielen. Dabei geht es mir nicht darum, nur ein Stück nach dem anderen zu proben und gemeinsam einzustudieren. Ich möchte vielmehr mit meinen Musikerinnen und Musikern grundlegende Fertigkeiten üben, die ihnen das Spielen mit Anderen in kleineren oder größeren Gruppen erleichtert.

Im Musiktheorie-Kurs nähern wir uns den Geheimnissen von Dur- und Molltonleitern, Intervallen und Dreiklängen und machen gelegentliche Ausflüge in die Musikgeschichte.

Mittlerweile habe ich, auch privat, viele erwachsene Schülerinnen. Seit annähernd 20 Jahren veranstalte ich, alleine oder mit einer Kollegin (bis 2016 war dies Stefanie Bieber, seit 2017 mit Britta Roscher) Workshops für Erwachsene zum Thema „Lampenfieber“, „Aus Gewohnheit üben“, „Atemtypen“ oder „Querflöten-Ensemble-Workshop“.

Wenn sich aus diesen Workshops mehrere Musikerinnen zusammenfinden, die gerne weiter zusammen musizieren möchten, biete ich auch ein Coaching für bestehende Gruppen an.

Und weil es zwar viele Stücke für viele verschiedene Besetzungen gibt, man aber doch oft nicht das findet, was für die eigene Gruppe passt, arrangiere ich auch passgenau für das jeweilige Ensemble. Einige meiner Arrangements sind hier bei scorevivo zu finden.

Und sonst so?

2013 habe ich begonnen, mich mit gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg zu beschäftigen. Ich habe mehrere Kurse bei Serena Rust in Bad Homburg absolviert, sowie bei Heinz Lovetinsky und Erika Roth-Höller in Frankfurt und Ursula Grünewald-Bäumer in Ostfildern. Seit 2017 veranstalte ich selber Workshops zum Thema GfK. Da dieses Thema hier aber den Rahmen sprengen würde, gibt es dafür eine Extra-Seite.

Seit etwa 2013 biete ich auch Drum Circles an. Für mich ist dies die musikalische Form der gewaltfreien Kommunikation – es geht um Gemeinsamkeit, zuhören, sich einbringen, kommunizieren, alles ist richtig, keiner ist besser oder schlechter --- und natürlich haben wir jede Menge Spaß. Bei einem Workshop durfte ich auch Mathias Reuter kennenlernen und mich von seiner wertschätzenden und inspirierenden Art überzeugen.